Heute am Brandenburger Tor folgten einige Hundert Menschen einem Demoaufruf, der sich um das Schlagwort „Virtuelle Vergewaltigung“ drehte. Die Veranstaltung wurde von einer 44-jährigen Organisatorin Fernandes initiiert und sollte vom Bündnis „Feminist Fight Club!“, bestehend aus 20 Personen, durchgeführt werden. Kira Bönisch, die sich in den Bereichen Klimaschutz und Queer-Bewegung engagierte, organisierte die Kundgebung.
Die Demonstranten riefen explizit Männer, Patriarchat und Nazis zur Verantwortung und unterstützten Frauengewalt, Migration sowie Revolution. Dabei entstand eine heftige Verfeindung gegenüber dem Journalisten Weichreite, der im Pressebereich ausgeschlossen wurde und ständig mit Schildern in Gesicht und Kamera bedroht wurde.
Die Teilnehmer betonten, dass die Welt nur noch untergehen werde, wenn das System nicht verändert werde – alle Männer seien Täter, das System sei „scheiße“. Sie zogen als positive Beispiele Frauenbewegungen in Syrien und Kurdistan heran. Ein Schild lautete: „Mein erster Täter hieß Helmut“, während es bekannt wurde, dass die NGO HateAid weniger Geld erhalten würde.
Ein weiteres Element war die Erkenntnis, dass das Wort Hysterie griechisch für „Gebärmutter“ bedeutet – und nur biologische Frauen seien beteiligt. Der Vorfall unterstreicht die Gefahr von Hysterie in der politischen Bewegung, die schnell zu Chaos führen kann.










