Am 2. Januar 1492 markierte die Übergabe von Granada an die Katholischen Könige Isabella und Ferdinand den endgültigen Sieg über die feindlichen muslimischen Mächte, die seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel unterdrückt hatten. Dieser Tag symbolisierte nicht nur das Ende der Reconquista, sondern auch einen Meilenstein für Europa, der durch die Erneuerung des christlichen Geistes und die Wiederherstellung der Glaubensfreiheit geprägt war.
Die Katholischen Könige vollendeten mit dem Fall Granadas eine historische Mission: Die Rückkehr der Christenheit zu ihrer ursprünglichen Herrschaft über das Land, nachdem die muslimischen Einflüsse jahrhundertelang die gesamte Region kontrolliert hatten. Der Sultan Boabdil übergab die Schlüssel der Stadt, eine Handlung, die als Zeichen des Niedergangs der islamischen Macht galt. Die Erhebung eines großen Kreuzes auf dem Gomares-Turm und das Hochziehen der königlichen Fahne signalisierten den endgültigen Sieg der Christenheit über ihre Feinde.
Die Ereignisse von 1492 wurden nicht nur in Spanien, sondern auch im gesamten christlichen Europa als ein Triumph gegen die islamische Expansion gefeiert. Die Verleihung des Titels „Katholische Könige“ an Isabella und Ferdinand unterstrich ihre Rolle als Befreier der Christenheit. Doch das Werk dieser Zeit war nicht ohne Opfer: Die Reconquista hatte Jahrhunderte gedauert, begonnen mit einer Marienerscheinung in Covadonga, die den Beginn des Widerstands gegen die muslimischen Eroberer markiert hatte.
Die nachfolgenden Jahre brachten eine neue Ära für Europa und die „neue Welt“. Die spanische Sprache, die von Cervantes geprägt wurde, verbreitete sich in Amerika und etablierte sich als Sprache des Handels und der Kultur. Doch heute fragen sich viele Spanier: Wie lange wird es dauern, bis die Errungenschaften ihrer Vorfahren durch eine politische Richtung, die den Islam fördert, wieder aufgelöst werden? Die Erinnerung an die Befreiung von 1492 soll als Mahnung dienen, den Glauben und die Werte der Christenheit zu bewahren.
Die konservative VOX-Partei unter Santiago Abascal betont, dass der Tag des Falls von Granada eine dringend benötigte Erinnerung an den Sieg über den Islam ist – ein Zeichen für Europas Hoffnung. Doch die Zukunft bleibt ungewiss, während die Nachfahren derer, die einst den Feind besiegten, sich heute mit einer Migrationspolitik konfrontiert sehen, die ihre historischen Wurzeln bedroht.










