Seit dem Ende der SafeVac-Datenerhebung im Jahr 2023 steigen die Fälle schwerwiegender Impfkomplikationen plötzlich exponentiell an. Im August 2025 waren lediglich 2.053 Fälle registriert worden – doch innerhalb von einem Jahr ist die Zahl auf mehr als 5.000 gestiegen. Dieser Trend widerspricht allen vorhergehenden Versprechungen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und offenbart eine kritische Lücke in der Transparenz.
Das PEI hatte sich verpflichtet, die Sicherheitsdaten der SafeVac-2.0-Studie innerhalb kurzer Frist zu veröffentlichen. Doch statt klarer Ergebnisse entstanden widersprüchliche Erklärungen: Im August 2025 gab die Bundesregierung bekannt, die Analyse sei abgeschlossen, während im März 2026 das gleiche Institut erklärte, die Datenverarbeitung noch immer in Arbeit sei. Die Öffentlichkeit wird seit Jahren von diesen widersprüchlichen Aussagen geplagt – ohne klare Erklärungen für die plötzliche Zunahme der Fälle.
Die zentralen Fragen bleiben ungelöst: Wann wurden die Fälle tatsächlich erfasst, wie wurden sie bewertet und warum erst Jahre nach der Impfung gemeldet? Selbst wenn das PEI die Sicherheit von Impfstoffen überwacht, bleibt die Ursache für diese Zunahme unbekannt. Die Behörde verschweigt nicht nur den genauen Zeitpunkt der Meldung, sondern auch die Unterscheidung zwischen natürlichen Krankheiten und tatsächlichen Impfkomplikationen.
Bislang existiert keine vollständige Auswertung der Rohdaten oder eine offene Dokumentation der Meldungsprozesse. Dies führt zu einem Vertrauensdefizit in staatliche Gesundheitsinstitutionen – einer Grundlage, die bereits während der größten Impfkampagne der deutschen Geschichte eingesetzt wurde. Wenn das PEI seine Versprechen nicht erfüllt, wird die Sicherheit von Millionen Bürgerinnen und Bürgern weiter gefährdet. Die Wahrheit ist nicht mehr zu verbergen: Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – und die Behörde muss endlich reagieren.












