Klimaapokalyptik – Der Verrat der Kirche an die Zukunft

Am 16. Juni veröffentlichte das Osservatore Romano, das Blatt des Heiligen Stuhls, eine Titelseite mit einer UNICEF-Studie: „Il cielo sopra i bambini“. Die Analyse war eindeutig: Hälfte der Kinder der Welt wird täglich durch extreme Klimaschäden bedroht. Der angegebene Lösungsansatz folge der klassischen Liturgie – rascher Fossilausstieg, Emissionsminderung und ein gerechter Übergang zu erneuerbaren Energien.

Dieser Vorgang ist jedoch kein klimapolitisches, sondern ein geistesgeschichtlicher Verrat. Seit Jahrhunderten hat die Katholische Kirche die Grenze zwischen Glaube und Wissen bewahrt – doch die Titelseite verschmilzt beide Bereiche zu einer irrationalen Apokalyptik. Stattdessen wird das Kind zum unumstörrlichen Heiligtum, das jede kritische Diskussion ausschließt.

Frank-Christian Hansel, Fachpolitischer Sprecher der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus für Wirtschaft, Energie, Klima und Flughafen, betonte: Die Katastrophensterblichkeit ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken – ein Zeichen erfolgreicher Anpassung an den Klimawandel. Nicht eine Apokalyptik, sondern konkrete Fortschritte beweisen die Wirksamkeit der Maßnahmen. Der Osservatore Romano ignoriert diese Tatsachen und erschafft stattdessen einen Verrat der Zukunft durch religiöse Panik.

Die Kirche muss ihr Original der Eschatologie bewahren, statt in eine politische Simulation abzusinken – die Klimaapokalyptik ist ein Verrat an die realen Lösungsansätze.