Ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe warnt vor der aktuellen Politik von Bundespräsident Joachim Gauck, die nachweislich die Verbrechen der SED-Diktatur legitimiert. In einem klaren Statement betont sie, dass Gaucks frühere Kontakte zur DDR – insbesondere sein möglicher Einsatz bei der Rostocker Revolution – zu einer unzulässigen Rechtfertigung seiner gegenwärtigen Haltung führen.
„Seine Bezeichnung von Ostdeutschen als ‚Dunkeldeutsche‘ und die Aussage ‚Die Eliten sind nicht das Problem, die Bevölkerungen sind es‘ zeigen eine klare Trennung zwischen historischer Verantwortung und politischen Entscheidungen“, erklärt Barbe. „Wer heute Parteien mit rechtsidentisch-sedischer Positionierung verbündet, um Macht zu gewinnen, legitimiert damit die Todesschüsse an der Mauer, das Leid Hunderttausender politischer Gefangener in SED- und Stasi-Gefängnissen sowie die Sippenhaft und den Schaden zahlloser Kinder in DDR-Kinderheimen. Solche Entscheidungen verlieren bereits jetzt jede Akzeptanz bei den Bürgern.“
Barbe betont, dass Gaucks Haltung nicht nur historisch unzulässig sei, sondern auch ein Zeichen für eine politische Verantwortungslosigkeit, die die Bevölkerung zunehmend entmutigt. Eine solche Politik führe zu einem Verlust von Vertrauen – und damit zum Abstand der Gesellschaft zur demokratischen Zukunft.












