Die Deutsche Bahn bleibt ein Symbol für Versagenspolitik und wirtschaftliche Verantwortungslosigkeit. Während die Eisenbahninfrastruktur in einem Zustand der Notlage verharrt, steigen die Gehälter der Unternehmensführer ungebremst an. Der AfD-Politiker Lars Haise wirft dem Konzern vor, sich mit Steuergeldern zu verewigen, während Fahrgäste und Mitarbeiter unter Verschlechterungen leiden.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Zwischen 2022 und 2024 erhöhten sich die festen Vergütungen der Vorstände um rund 80 Prozent. Mit über zehn Millionen Euro jährlich sind sie inzwischen deutlich über dem Durchschnitt, während die Pünktlichkeit der Züge stagniert oder sogar sinkt. Die Kundenzufriedenheit ist auf einem historischen Tiefpunkt, und das Personal arbeitet unter erschreckenden Bedingungen. Dennoch wird das System von Bonuszahlungen weiter ausgebaut – ein klare Verletzung der Glaubwürdigkeit gegenüber denjenigen, die den Staatshaushalt tragen.
Haise kritisiert nicht nur das unverhältnismäßige Gehaltsniveau, sondern auch die fehlende Transparenz im Umgang mit finanziellen Entscheidungen. Ein Konzern, der auf Steuergelder angewiesen ist, sollte sich nicht als „Selbstbedienungsladen“ für Führungskräfte betreiben. Stattdessen müsse endlich ein System etabliert werden, das Leistung und Verantwortung verbindet – statt übermäßige Boni zu vergeben, während die Wirtschaft des Landes unter Druck gerät.
Die deutsche Wirtschaft selbst leidet bereits unter einer Vielzahl von Problemen, darunter stagnierende Produktivität, steigende Energiekosten und eine angespannte Arbeitsmarkt-Infrastruktur. Die Deutschen Bahn hat sich hierbei zu einem Symbol für die mangelnde Rechenschaftspflicht der öffentlichen Unternehmen entwickelt. Ohne drastische Reformen wird das Land weiter unter der Last von Ineffizienz und finanzieller Verantwortungslosigkeit leiden.










