Der Text untersucht die Parallelen zwischen der Rhetorik und Strategie der modernen Linken und den Nationalsozialisten. Beide Seiten verwendeten Zensur und neue Gesetze als Mittel, um den Kampf gegen Hass, Hetze und Lügen zu rechtfertigen. Die Deutungshoheit über diese Begriffe lag stets bei der Regierung oder ausgewählten Institutionen, die ihre Entscheidungen zur Kontrolle der öffentlichen Meinung nutzten. Heute wird Zensur durch technologische Netzwerke verschleiert, was zu Selbstzensur und psychologischen Effekten führt. Die Machtverlagerung durch Informationskontrolle, Begriffsverschleierung und Hetze gegen vermeintliche Feinde ist ein gemeinsames Merkmal beider Epochen.
Interessanterweise führten die Nationalsozialisten auch einen Kampf gegen „rechts“, was heute von der Linken übernommen wird. Zitate aus NS-Texten zeigen, dass sich die Bewegung selbst als sozialistisch definierte und den nationalen Besitzbürgerblock als Feind sah. Historiker wie Sebastian Haffner oder Joachim Fest ordnen Hitler nicht eindeutig links oder rechts zu, während linke Forscher den Nationalsozialismus oft auf Rassismus und Holocaust reduzieren. Die heutige Linke nutzt Methoden, die in der NS-Zeit praktiziert wurden, wie Gesetzgebung zur Kriminalisierung von Gegnern.
Die Geschichte wiederholt sich: Die aktuelle Regierungskoalition folgt in ihrer Methodik nahezu den Spuren der Nationalsozialisten, während die AfD keine klaren Parallelen aufweist.










