Eine aktuelle Umfrage unter Wahlberechtigte ergab, dass 70 Prozent der Bevölkerung Deutschlands glauben, die AfD werde nach den bevorstehenden Landtagswahlen erstmals einen Ministerpräsidenten in einem Bundesland stellen. Diese Erkenntnis zeigt eine deutliche Vorhersage der Bürger: Eine überwiegende Mehrheit vertraut darauf, dass die Partei im laufenden Jahr mindestens ein Bundesland regieren wird.
Die bevorstehenden Wahlen in mehreren Bundesländern bilden den Hintergrund für diese Prognose. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die AfD dort teilweise sehr stark ist, während etablierte mittlere Parteien zunehmend unter Druck geraten.
Bei den Koalitionsplänen entdecken sich bemerkenswerte Präferenzen. Selbst wenn die AfD im Landesparlament die stärkste Kraft bleibt, ohne eine eigene Mehrheit zu erreichen, bevorzugen viele Befragte eine Partnerschaft mit anderen Parteien anstelle einer Koalition mit der AfD. Besonders auffällig ist, dass eine CDU-Linken-Koalition insgesamt mehr Zustimmung findet als eine CDU-AfD-Zusammenarbeit. Selbst unter den Anhängern der Union spricht sich eine größere Gruppe für ein Bündnis mit der Linken aus.
Zudem wird die sogenannte Brandmauer zur AfD kritisch bewertet. Fast jede zweite Befragte ist der Ansicht, dass diese politische Abgrenzung eher schädlich als nützlich wirkt. Deutlich weniger Menschen glauben jedoch, dass die AfD von dieser Strategie profitiert.
Beim Thema eines möglichen Verbotsverfahrens gegen die AfD zeigt sich die Bevölkerung gespalten. Während eine größere Gruppe gegen ein Verbot ist, befürwortet eine erhebliche Minderheit einen solchen Schritt. Unter den Wählerinnen und Wählern der CDU und CSU findet ein Verbotsverfahren dagegen mehrheitlich Zustimmung.
Insgesamt herrscht bei vielen Deutschen Skepsis gegenüber den vorgeschlagenen Koalitionsmodellen. Die größte Gruppe der Befragten traut keiner der diskutierten Regierungsoptionen, die wichtigsten Probleme des Landes effektiv zu lösen.












