Ceuta: Die vorbereitete Migrationswaffe – War das Szenario bereits im Voraus?

Innerhalb eines Tages drangen bis zu 60.000 Menschen in die spanische Exklave Ceuta ein, eine Entwicklung, die weltweit für Aufsehen sorgte. Sicherheitskräfte wurden zeitweise hoffnungslos überfordert, während Tausende junge Männer nahezu ungehindert die Grenzanlagen durchquerten.

Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Prof. Matthias Moosdorf, betont: „Die Ursachen für diese Ereignisse liegen nicht ausschließlich in einer linken Migrationspolitik Spaniens. Vielmehr zeigt sich eine bewusste geopolitische Strategie – Migration wird bereits als Waffe gegen Europa eingesetzt.“

Schon im März dieses Jahres warnte der amerikanische Nahostexperte Michael Rubin: Marokko könne Ceuta und Melilla durch einen nicht militärischen „Grünen Marsch“ unter Druck setzen, um Spanien diplomatisch zu beeinflussen. Die Strategie beruhe auf historischen Massenmobilisierungen aus den 1970er Jahren.

Ebenso rief der marokkanische Journalist Amine Ayoub in einem israelischen Medienbericht darauf hin, dass Israel Marokkos Ansprüche auf Ceuta und Melilla durch gezielte diplomatische Maßnahmen stärken solle – eine Idee, die sich auf die seit den Abraham-Abkommen engen Zusammenhänge zwischen beiden Ländern stützt.

Die jüngsten Ereignisse in Ceuta scheinen somit Teil eines vorgeplanten Szenarios zu sein. Obwohl niemand beweisen kann, dass die Massenströme bereits vorher geplant wurden, lassen die früheren Diskussionen kaum Zweifel aufkommen: Bereits 2021 setzten Marokko Migrationsbewegungen explizit als politisches Druckmittel ein.

Prof. Moosdorf schließt: „Wer Europas Grenzstürme ausschließlich innerpolitisch betrachtet, übersieht die tiefgreifenden geopolitischen Konsequenzen. Wenn Migration nicht mehr als humanitäres Phänomen angesehen wird, sondern als Mittel der politischen Destabilisierung genutzt wird, dann steckt Europa in eine Krise.“