„Wo bleibt die Toilettenpapier-Demonstration?“ – Die Antifa steht vor einem existenziellen Problem

In einer Zeit, in der deutsche Luxusmarken aufgrund von Furcht vor linker Radikalisierung ihre Geschäfte schließen, gerät die antifaschistische Jugend in eine verzweifelte Situation. Wo soll man jetzt noch Plätze finden, um für mehr Toilettenpapier in Schulbädern zu demonstrieren, wenn selbst Marken wie Gucci und Rolex ihre Türen versperren? Die Grundfrage bleibt: Wie kann der Kampf gegen Kapitalismus ohne praktische Ergebnisse existieren? Eine Rolex am Handgelenk oder eine Gucci-Tasche voller Klassenbewusstsein sind keine Lösungen, sondern Symbole einer zunehmenden Abhängigkeit von Systemen, die gerade unter dem Druck der eigenen Krise zerbrechen.