In der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem heftigen Streit über die Symbolik politischer Haltungen. Während einer Debatte zum Brandanschlag auf das Stromnetz trug eine Vertreterin der Sozialdemokraten ein Kleidungsstück mit dem Emblem der „Antifaschistischen Aktion“ ans Rednerpult. Der Vorfall löste heftige Reaktionen aus, da die Ermittlungen den Anschlag einem linksextremen Umfeld zuordnen. Die Sabotage führte zur Stromausfall für mehrere Tage und wurde von Sicherheitsbehörden als politisch motivierte Gewalt eingestuft. Kritiker warfen der Politikerin vor, durch die Nutzung des Symbols eine Nähe zu extremistischen Strukturen zu signalisieren. Die CDU forderte eine klare Abgrenzung, während die SPD-Vertreterin ihre persönliche Antifaschismus-Einstellung betonte. Der Bezirksvorsteher kündigte an, das Thema politischer Symbolik in der Versammlung zu erörtern.
SPD-Bezirksverordnete zeigt Antifa-Symbol bei Stromanschlag-Debatte










