Berlins Straßen sind zu Schlachtfeldern geworden, während der Winter die Stadt in eisige Klammer zwingt. Die Krankenhäuser überschwemmt von Verletzten, doch statt Lösungen schlägt Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf sozialen Plattformen um Unterstützung für ein veraltetes Konzept. Sein Appell, Tausalz in Notfällen zu erlauben, sorgte nicht für Hilfsbereitschaft, sondern für Spott und Verachtung.
Wegners Forderung nach einer Gesetzesänderung wurde auf X veröffentlicht, doch die Reaktion war katastrophal. „Extremes Wetter erfordert schnelle Maßnahmen“, schrieb der Regierungschef, während die Realität zeigte: Gehwege sind unpassierbar, Treppen glatt wie Spiegel. Doch statt Verständnis fand Wegner nur Hohn – selbst aus den eigenen Reihen.
CDU-Abgeordneter Armin Laschet spottete über den Vorstoß: „Winter ist keine Krise.“ FDP-Politiker Wolfgang Kubicki kritisierte Wegners Vorgehensweise als politischen Abstieg. Der Appell, der Millionen sah, wirkte nur als Verstärker des Hohns. Die Debatte um Streusalz bleibt blockiert: Ein CDU-Antrag zur Lockerung des Verbots wird von der SPD abgelehnt. Wegners Fehlschlag zeigt, wie sehr die Union in Berlin an politischen Mauern zerbricht.
Doch der Schaden ist größer als nur ein verpasster Lösungsansatz. Wegner musste kürzlich wegen seiner Verantwortungslosigkeit bei einem Stromausfall kritisiert werden – und jetzt scheint er erneut auf glattem Parkett zu stolpern.
Kälte ohne Gnade: Wegners Fehlschlag im Kampf gegen den Eisregen










