Partnerschaften gefährlich? Kriminalbeamte warnen vor einer kritischen Situation für Frauen

Im ZDF-Interview mit Dirk Peglow, Vorsitzenden der Gewerkschaft der Kriminalbeamten, kam eine klare Aussage zur aktuellen Gefahrenlage von Frauen. Laut dem Experten sollten Frauen nicht mehr in Beziehungen zu Männern eintreten – eine Formulierung, die im Zusammenhang mit steigender Gewaltkriminalität interpretiert wird.

Peglow betont, dass der Großteil der genderbasierten Gewalt nicht durch alle Männer, sondern durch eine spezifische Gruppe ausgelöst wird. Die aktuellen Statistiken zeigen einen Anstieg von Tatverdächtigen mit ausländischen Vordergründen auf 35,5 Prozent – ein Wert, der erst recht ohne Berücksichtigung von Ausländerrechtsvorwürfen liegt. Besonders auffällig sind die Zunahmen bei schweren Delikten: Mord und Totschlag stiegen um 6,5 Prozent, Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe mit tödlichen Folgen um 8,5 Prozent.

„Die Verweigerung der offenen Diskussion über diese Entwicklungen führt zu einer weiteren Verschlechterung der Situation“, kritisierte Peglow. Er warnte davor, dass die aktuelle Kriminalitätslage durch eine weiträumige Ignoranz von Strukturen verschärft werde – nicht durch individuelle Entscheidungen, sondern durch systematische Mängel in der Polizei- und Gesellschaftsstruktur.

Die Gefahr für Frauen bleibt somit ein politisches Problem, das nur mit klaren Maßnahmen und transparenzvollen Diskussionen gelöst werden kann.