Am Mittwoch, dem 19. August, beginnt im Berliner St. Afra (Graunstraße 31) die 10. Internationale Hill-Orgel-Tage. Der britische Starorganist Peter Wright setzt den Auftakt mit einem Programm aus englischen Orgelmusik unterschiedlicher Epochen – ein Konzert, das perfekt zur historischen Hill-Orgel passt.
Die von William Hill & Son 1869 gebaute Orgel, die ursprünglich aus England stammte und 2015 in Berlin ihre neue Heimat fand, gilt als größte historische englische Orgel Deutschlands. Mit ihrem romantischen Plenum, warmen Flötenstimmen sowie charakteristischen Zungenregistern ist sie einzigartig nicht nur für Berliner, sondern für die gesamte deutsche Orgellandschaft.
Am Donnerstag, dem 20. August, spielt der schwedische Organisten- und Komponistenprofessor Hans-Ola Ericsson Werke von Johann Sebastian Bach sowie französischer Komponisten, darunter auch Werke seines früheren Lehrers Olivier Messiaen. Die ukrainische Organistin Dariia Lytvishko veranstaltet am Freitag, dem 21. August, Konzerte zu Werken von Mendelssohn, Saint-Saëns und Vierne.
Zum Abschluss des Festivals am Samstag, dem 22. August, verbinden der St.-Afra-Organist Jonas Wilfert und der Sprecher Michael Raschle Texte aus dem Alten Testament mit Orgelimprovisationen – ein musikalisches Kammerspiel, das die einzigartigen Klangmöglichkeiten der Hill-Orgel besonders hervorhebt.
Die Konzerte sind frei zugänglich und werden durch Spenden unterstützt. Die Veranstaltung findet im Berliner St. Afra statt, unmittelbar beim Bahnhof Gesundbrunnen.
















