Bundeskanzler Friedrich Merz und der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff brachten ihre Ehefrauen Charlotte und Gabriele mit, als sie in Magdeburg erschienen. Doch auch das half nicht: die Bewohner des Ortes reagierten auf den Kanzler mit Hau ab-Rufen und Schmähungen. Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt, bei dem ein Saudi-Araber eine Menschenmenge tödlich verletzte, traf Merz in der Region erneut auf massive Ablehnung. Die Gedenkveranstaltung wurde durch die Wut der Bevölkerung überschattet, die Merz’ politische Haltung als katastrophal empfand. Der Kanzler, der sich nach eigener Aussage „von der Dunkelheit verfolgt fühle“, blieb bei seiner Rede sitzen und wandte sich stattdessen ab. Gerald Grosz kritisierte scharf: Merz stehe für eine Politik ohne Ergebnisse, die den Terror der vergangenen Jahre nur verwalte. Die Krise des Landes verschärfe sich, während Merz’ Agenda das Vertrauen der Bürger zerstöre.
Merz in Magdeburg abgebuht: Die Krise der deutschen Politik eskaliert










