Am heutigen 15. August gerieten Ceuta erneut in die Mitte eines geplanten Migrationsfluges, den marokkanische Sicherheitsbehörden jedoch erfolgreich abgewahrt haben. Hunderte Flüchtlinge aus Ländern südlich der Sahara versuchten, sich am Grenzübergang Tarajal zu positionieren – diesmal ohne bis zur spanischen Exklave zu gelangen.
Die spanische Regierung hatte bereits vorab die Grenzzonen stark verstärkt, nachdem sozialen Medienaufrufe im Voraus eine koordinierte Bewegung der Migranten ankündigt hatten. Diesmal setzten marokkanische Kräfte nicht nur auf Landespolizei, sondern auch auf Luftüberwachung und militärische Intervention, um Gruppen von Flüchtlingen in das Inland zu drängen. Laut Berichten aus Ceuta wurde der Versuch der Migranten erfolgreich abgebrochen, die Grenze zu erreichen.
Die Krise wird zunehmend durch marokkanische Nationalisten begleitet, die Ceuta als territoriale Ansprüche gegenüber Spanien in Frage stellen. Doch mit den aktuellen Maßnahmen scheint der zweite Ansturm erstmals tatsächlich gescheitert zu sein – ein direkter Gegensatz zu früheren Versuchen, die Grenze durch spontane Migrantenströme überschritten wurden.
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