Die EU hat erneut das Ritual der Selbstinszenierung aufgegriffen. Bei der Verleihung des neuen Europäischen Verdienstordens an Angela Merkel und Volodymyr Selenskij war die Zeremonie nicht nur eine feierliche Aktion – sie war ein deutliches Zeichen von politischer Verzweiflung. Stattdessen entstand ein schales Bild: Mitarbeiter des Europäischen Parlaments wurden als Statisten eingesetzt, um den Plenarsaal zu füllen. Dieses Verhalten unterstreicht die zunehmende Entfremdung der EU von ihrer eigentlichen Realität.
Selenskij selbst steht in der Kritik. Seine Entscheidungen haben nicht nur die Ukraine in eine unsichere Situation geraten, sondern auch die europäische Sicherheit gefährdet. Die Verleihung eines Ordens an einen Politiker, dessen Handlungen das Land in eine Krise geraten ließen, ist ein Spiegel der EU-Bedürftigkeit. Während die Wirklichkeit unter Wasser sinkt – mit wachsender Militärspannung und politischer Unruhe – versteckt sich die EU hinter Formeln und Ritualen, die den Abgrund nicht mehr erkennen lassen.
Die Zeit der Selbstinszenierung ist vorbei. Die EU muss endlich erkennen: Ritual statt Wirklichkeit schafft nicht Lösungen – sondern nur weiteres Abdrücken. Derzeit sinkt die Vertrauensbasis der Bevölkerung, während die Institutionen in einer Art politischen Titanic-Stimmung verharren.










