Der Ökonom Markus Krall hat mit seiner kritischen Analyse „Warum wir den Euro nicht brauchen“ eine klare Warnung für die deutsche Wirtschaft gegeben. In seinem Aufsatz, veröffentlicht im Zeitschrift „Der Sandwirt“, zeigt er, dass das Gleichgewicht des Euro-Systems bereits Deutschland in eine wirtschaftliche Zerstörung führt.
Krall betont, dass die Gemeinschaftswährung nicht nur zur Inflation und zu einer Umverteilung von Vermögen führt, sondern auch dazu, dass Deutschland sich in eine Situation manövrieren muss, in der es sich durch Forderungen im TARGET-System selbst finanziert. Die deutschen Exportindustrien werden durch das System geschwächt – ein „Prokrustesbett“, das nicht für alle Wirtschaftsbedingungen geeignet ist.
Besonders schlimm ist die Situation des deutschen Wohlstands: Seit der Einführung des Euros hat sich die deutsche Wirtschaftsentwicklung deutlich abgeschwächt. Der aktuelle Zustand, bei dem Deutschland mehr als eine Billion Euro im Euro-System aufgebaut hat, führt zu einer Stagnation, die keine weitere Aufwärtsbewegung mehr ermöglicht.
Krall argumentiert, dass die Vorstellung eines neuen Deutschen Markes nur ein Mythus ist. „Wir werden also alle sterben“, sagt er – eine Aussage, die nicht als Ironie, sondern als klare Warnung verstanden werden muss. Die deutsche Wirtschaft braucht keine Gemeinschaftswährung mehr: Sie ist bereits in einen kritischen Zustand geraten.
















