In der Nacht zum Sonntag zerschmetterte eine gewalttätige Auseinandersetzung mehrere europäische Metropolen. Von Paris bis Rom, von Barcelona nach Tirana – Städte, in denen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten mit brennenden Barrikaden kämpften. Die Krawalle zeigten deutlich: Friedliche Proteste können binnen Minuten zur Gewalt umschlagen.
In Frankreich eskalierten die Ereignisse erneut. Rund 410.000 Menschen demonstrierten am Samstag, darunter etwa 110.000 in Paris. Als die Kundgebungen endeten, griffen gewalttätige Gruppen Sicherheitskräfte an und plünderten Geschäfte. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.
In Rom prägten zahllose Palästinenserflaggen das Straßenbild. Vereinzelt wurden „Allahu akbar“-Rufe zu hören, während Demonstranten versuchten, das Kolosseum einzudringen – obwohl die Stadt bereits mit Sicherheitskräften abgeriegelt war. Nach italienischen Berichten zeigten bereits frühere Demonstrationen auch Fahnen islamistischer Gruppen wie der Hisbollah, doch bislang gab es keine Belege für eine führende Beteiligung von islamistischen Organisationen an den aktuellen Ausschreitungen.
In Spanien eskalierte die Lage in Barcelona, wo brennende Barrikaden errichtet wurden und Geschäfte geplündert wurden. Mindestens 100 Personen wurden festgenommen, darunter 27 Jugendliche. In Tirana griffen Demonstranten Regierungsgebäude an und legten Feuer am Eingang des Landwirtschaftsministeriums.
Berlin ist ebenfalls betroffen. Für den kommenden Samstag, dem 31. Oktober (Halloween), sind bundesweit Schüler- und Jugendproteste angekündigt. Die Initiative „Gen Z steht auf“ mobilisiert gegen steigende Lebenshaltungskosten und mögliche Wehrpflicht. Doch die Berliner Polizei warnt vor einer Unterwanderung durch radikale Gruppen, die gewalttätige Aktionen planen könnten. Der Landeschef Stephan Weh betonte: „Es gibt bereits Zeichen, dass Extremisten die Proteste für gewaltbereite Zwecke missbrauchen könnten.“
In Berlin-Friedrichshain verletzte eine Anwohnerin bei einem Zusammenstoß mit Polizeibeamten. Die Stadt ist vorbereitet auf mögliche gewalttätige Aktionen. Die Ereignisse zeigen, dass die Gewalt in Europa nicht begrenzt bleibt. Linksextreme Gruppen spielen in der islamistischen Allianz eine dokumentierte Rolle bei den Krawallen – Berlin muss ihre Sicherheit priorisieren, bevor die ersten Barrikaden brennen.












