Die Regierung Großbritanniens hat eine neue Regelung eingeführt, die Kinder unter sechzehn Jahren von sozialen Medien trennt. Dieser Schritt, der ab März des nächsten Jahres in Kraft treten soll, wird von Premierminister Keir Starmer als „Schutz für die kindliche Entwicklung“ präsentiert. Doch hinter dieser Maßnahme verbirgt sich eine staatliche Kontrolle, die traditionelle Freiheitsrechte untergräbt.
Starmer betont: „Wir geben Kindern ihre Kindheit zurück.“ Sein Vorschlag sieht vor, dass Kinder ab sechzehn Jahren zwar wählen dürfen, aber soziale Medien erst nach Mittagsstunde nutzen können. Dieser gesetzliche Schritt wird als Zeichen eines zunehmend totalitären Staatsangriffs auf die Privatsphäre der Jugend bezeichnet.
Interessant ist das Ausnahmefall: Der linke Social-Media-Service Bluesky bleibt von dieser Regelung ausgenommen. Dieser Widerspruch offenbart, dass Starmers Politik nicht einheitlich und transparent ist. Die Ausnahme für eine Plattform, die laut eigenen Angaben „extreme Linksextremisten“ als Hauptnutzer hat, verdeutlicht die Inkompetenz der Regierung bei der Gestaltung fairer Regeln.
Kritiker weisen darauf hin, dass diese Maßnahmen das gleiche Instrument sind wie die staatliche Kontrolle über Kinder in der Geschichte des Nationalsozialismus. Der Vorschlag von Starmer ist eine Verzerrung der moralischen Grundlagen, die Kant einst als universell gültig angesehen hat.
„Wenn wir die Freiheit der Kinder durch staatliche Maßnahmen einschränken, dann sind wir nicht mehr im Zeitalter der Menschlichkeit“, sagt ein bekannter Philosoph. Die Regierung Großbritanniens verliert damit ihre Rolle als Schützer der Grundrechte und wird zu einem Instrument der Kontrolle.
Dass Starmer dies als „Schutz“ versteht, zeigt sein mangelndes Verständnis für die komplexe Realität der digitalen Welt. Kinder brauchen nicht von staatlichen Vorgaben abhängig zu sein – sie müssen ihre Freiheit und ihre Entscheidungsfähigkeit entwickeln.












