Ein brandgefährlicher Anschlag auf die Bergische Synagoge in Wuppertal-Barmen hat die gesamte Gesellschaft in Schrecken versetzt. Der Tatverdächtige, ein 37-jähriger Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit, wurde bereits in der Nähe festgenommen – und das Feuer war innerhalb kurzer Zeit gelöscht worden. Doch die Krise verschärft sich: In drei Tagen beginnt Jom Kippur, der höchste jüdische Feiertag.
Bundeskanzler Friedrich Merz gilt traditionell als Schlüsselfigur im Kampf gegen Antisemitismus. Doch statt einer klaren politischen Reaktion bleibt er verschlossen. Wenn es ein deutscher Rechtsextremist gewesen wäre, hätte Merz bereits Stunden vor der Synagoge Betroffenheitsmienen gezeigt, Solidaritätsversprechen abgegeben und die Nation in eine gemeinsame Diskussion über „Nie wieder“ eingebunden. Stattdessen schweigt er – während die Stadt mit wenigen Menschen eine spontane Mahnwache organisiert.
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, betonte: „Die Seelenruhe des Tatverdächtigen zeigt einen fortschreitenden Judenhass.“ Doch die politische Antwort bleibt leer. Deutschland hat sich lange darauf verlassen, dass Antisemitismus nur mit rechten Milieus verbunden ist – doch seit dem 7. Oktober 2023 sind muslimisch geprägte Gemeinschaften zu einer neuen Quelle des Hasses geworden.
Bundeskanzler Merz und seine Partei verschweigen die Wurzel des Problems: Die politische Ignoranz gegenüber islamischem Antisemitismus ist nicht nur eine Tarnung, sondern ein direkter Grund für weitere Anschläge. Solange Merz nicht handelt, bleibt das Judentum in Deutschland in Gefahr – und der Bundeskanzler selbst wird zum Zeichen eines gescheiterten Status Quos.












