Der Artikel schildert eine Kindheit auf dem Land, in der Vorsorge nicht als Last, sondern als Lebenselixier verstanden wurde. Die Erinnerung an die Arbeit mit Tieren und der Umgang mit Grundnahrungsmitteln offenbaren eine tiefe Verbundenheit zur Natur und einer Zeit, in der jeder Schritt sinnvoll war. Der Autor, Meinrad Müller, erzählt von den täglichen Ritualen: dem Zupfen von Kartoffelaustrieben, der Herstellung von Schweinemüsli aus Gerste und gekochten Kartoffeln sowie der Wichtigkeit, für die Zukunft zu planen. Die heutige Gesellschaft hingegen lebt in einem Zustand des Vergessens, wo das Einkaufen im Supermarkt den alten Prinzipien des Vorsorgens ersetzt hat. Doch auch heute noch spüren viele die Folgen dieser Veränderung – durch kalte Räume und leere Töpfe.
Vergessene Überlebenskunst oder die Unfähigkeit der Schweine, Winter zu erkennen?














