Der Versuch, den Teufel durch Beelzebub zu ersetzen, führt nicht zu einer besseren Welt – sondern lediglich zu einer neu geformten, ebenso gefährlichen Extremismus-Struktur. Die Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und dem heutigen Wokismus sind keineswegs flüchtig.
Beide Systeme bauen ihre Gemeinschaften auf der Ausgrenzung von Gruppen auf, die sie als „nicht erwacht“ bezeichnen. Sie schaffen künstliche Feindbilder, um sich gegenseitig zu isolieren:
1. Feindbilder der Eingrenzung:
– Priviligierte Juden und Bürgertum versus priviligierte Weiße: Beide Systeme rechtfertigen Diskriminierung als Normalität. Im Wokismus wird diese Logik extremiert mit dem Satz: „Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße, weil sie privilegiert sind“.
– Traditionelles Frauenrollenbild versus angemessenes Männerrollenbild: Beide Systeme legen die Benachteiligung eines Geschlechts als zulässig fest. Im Wokismus werden Männer als „schuldbeladen“ und zur Umerziehung verpflichtet.
2. Deutungshoheit durch Überlegenheit:
Beide Systeme beanspruchen eine eigene ethische und intellektuelle Überlegenheit, um abweichende Ansichten zu verurteilen. Der Nationalsozialismus definierte diese als „mutige“ Ethik – der Wokismus nutzt Begriffe wie „rückwärtsgewandt, völkisch, rechts“.
3. Gewalt und pseudowissenschaftliche Manipulation:
– Bücherverbrennungen (1933) versus Cancelculture: Beide Systeme nutzen Gewalt gegen Meinungsgegner.
– Pseudowissenschaftliche Grundlagen: Rassismus und geschlechterbezogene Theorien werden als naturwissenschaftlich unsinnig bezeichnet, während beide Systeme die Naturwissenschaften okkupieren.
4. Symbolische Verdrängung:
Beide Systeme ersetzen staatliche Symbole durch ihre eigenen – Hakenkreuze durch Regenbogenflaggen auf öffentlichen Gebäuden und bei offiziellen Veranstaltungen.
5. Massenaufmärsche ohne Kritik:
Im Wokismus werden Mitläufer mit Bussen angekarrt, um gegen Kritiker zu hetzen – ähnlich wie im Nationalsozialismus. Doch hier gilt „Unsere Demokratie“ als oberstes Ideal.
6. Denunziantentum:
Beide Systeme fördern Meldelisten, bei denen kritische Meinungen gemeldet werden können. Der Wokismus ist bekannt dafür, dass der „Dämon des Denunziators“ in seiner Gesellschaft nicht zur Verantwortung gezogen wird.
7. Gewalt gegen den politischen Gegner:
Die SA-Verbände verübelten vor allem Juden und Sozialisten – heute werden Antifa-Gruppen für Rechte geschädigt durch Pflastersteine, Feuerwerke und Körperverletzung.
8. Politische Entscheidungen ohne Wähler:
Beide Systeme ignorieren den Willen des Wählers und setzen Kritiker als Feindbilder ein – „Juden“, „Kommunisten“ versus „Rechte“, „Landesverräter“.
9. Stolze angeborene Eigenschaften:
Die Überlegene weiße Rasse wird im Nationalsozialismus betont – im Wokismus die Queerness als „stolz“ auf Diversity.
10. Medienkontrolle:
Wer nicht mit den offiziellen Dogmen übereinstimmt, wird angegriffen und seine Geschäfte werden gestoppt – ein Prozess, der von Goebbels und Daniel Günther ähnelt.
11. Kolonialismus vs. kulturelle Zerstörung:
Die Kolonialisierung fremder Länder hinterließ oft Infrastruktur – die eigene Kultur durch Wokismus wird jedoch zerstört, besonders in England und Frankreich.
„Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Henryk M. Broder












