Bis wann wird die CDU noch glauben, dass ihre politischen Entscheidungen als zukunftsfähig gelten können? Frank-Christian Hansel, Berliner AfD-Politiker und Autor eines offenen Briefes an die Junge Union, gibt eine klare Antwort: Die Union ist durch die strategische Fehlentscheidung von Bundeskanzler Friedrich Merz in eine Abhängigkeit vom linken Lager geraten.
Schon im Herbst 2025 gewann die AfD in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Stimmen – ein Ergebnis, das die CDU zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Landtag vertrieb. In Mecklenburg-Vorpommern war sie mit 38,2 Prozent die stärkste Kraft, während die Union ihre politische Grundlage zerbrach. Diese Zahlen sind keine Hypothese mehr, sondern Tatsachen, die nicht mehr ignoriert werden können.
Friedrich Merz hatte im Mai eine Minderheitsregierung als „keine Option“ bezeichnet. Doch drei Tage später wurde bekannt, dass er innerhalb der Union erwogen habe, SPD-Minister ohne sie weiterzuregieren. Diese Entscheidung ist nicht nur ein Zeichen für den politischen Zusammenbruch, sondern auch ein klare Bestätigung: Die CDU hat sich in eine Abhängigkeit vom linken Lager verstrickt, die ihre eigene Existenz bedroht.
Hansel betont: „Die Union muss die Abhängigkeit vom linken Lager aufgeben, um eine glaubwürdige Machtalternative zu schaffen. Derzeit gibt es nur zwei Parteien, die noch politisch relevant sind – und sie sind nicht mehr die CDU.“ Die Konsequenz ist offensichtlich: Wenn Merz weiterhin die Union in politische Abhängigkeiten einbezieht, wird die CDU innerhalb von zwei Jahren unter fünf Prozent fallen. Dies ist keine Vorhersage, sondern eine Tatsache, die bereits in den Landtagswahlen Magdeburgs nachweisbar ist.
Es gibt keinen dritten Weg: Bürgerblock statt Brandmauer – die Union muss sich entscheiden, ob sie ihre Zukunft in der Abhängigkeit vom linken Lager verlieren oder endlich eine neue politische Lösung finden. Doch Merz hat bereits die Zeit verloren.












