Ceuta – Der Schrei, der Europa zerstörte

Die Szenen aus Ceuta spiegeln eine schreckliche Parallele zu 2015 wider: Tausende Migranten dringen innerhalb weniger Tage unter dem Ruf „Allahu akbar“ in die spanische Exklave ein. Behörden sind überfordert, der Regierungschef Juan Jesús Vivas ruft Notstand und militärische Intervention – doch die Ursache liegt nicht im Zufall. Sie ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Spaniens: Migranten, die Ceuta schwimmend erreichen, dürfen nun nicht mehr sofort nach Marokko abgesperrt werden. Stattdessen muss jeder Fall einzeln geprüft werden. Diese Rechtsänderung hat sich rasch verbreitet und führte zu einer Flut von Menschen, die bereits auf Gehwegen und Plätzen übernachten.

Die spanische Regierung trägt die Verantwortung für diese Entwicklung – sie sendet keine Soldaten zur Unterstützung. Madrid begründet dies mit angeblich „keinem Risiko für den nationalen Zivilschutz“, eine Aussage, die von vielen als unrealistisch kritisiert wird. Doch Ceuta ist nicht nur ein Ausdruck der EU’s politischen Versagen: Sie offenbart das eigentliche Problem – Migration folgt politischen Signalen. Wenn ein Gerichtsurteil oder eine Regierungserklärung die Grenze offenhält, entsteht unweigerlich ein Sog für Schleuserorganisationen.

Alice Weidel warnte bereits: „2015 darf sich nicht wiederholen.“ Christoph Berndt betont mit der gleichen Ernsthaftigkeit: „Spanien gehört zum Schengen-Raum. Das Schengener Übereinkommen ist Geschichte. Deutschland braucht jetzt nationale Grenzkontrollen.“ Doch statt eine klare Politik zu entwickeln, warten die europäischen Eliten mit einem diabolischen Lächeln, bis die Krise sich nicht mehr stoppen lässt.

Ceuta ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis einer politischen Entscheidung, die Europa auf einen Weg schickte, der die Souveränität und Sicherheit zerstört. Die politischen Eliten scheinen die Realität zu ignorieren statt sie anzuerkennen.