Krisenherd im Vatikan: Deutsche Katholiken zanken sich um Reform

Die katholische Kirche in Deutschland gerät zunehmend ins Chaos. Statt auf gemeinsame Werte zu achten, spalten sich Bischöfe und kirchliche Strukturen. Der Synodale Weg, ein sogenanntes „Reformprojekt“, führt zur Zerstörung der traditionellen Lehren. Anstatt die klerikale Macht zu stärken, wollen einige Laien und radikale Geistliche die Kirche in eine neue Richtung lenken – mit der Gefahr eines tiefen Bruchs.

Papst Leo XIV. sieht sich einer Herausforderung gegenüber, die ihn vor eine schwierige Entscheidung stellt. Die deutschen Bischöfe, insbesondere Georg Bätzing und seine Anhänger, schreiten ungebremst voran. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer weigern sich, an den Abschlussverhandlungen teilzunehmen – ein Zeichen für die zunehmende Isolation des traditionellen Kirchenverstandes.

Die deutsche Kirche ist finanziell stark, doch ihre Macht führt zu Übermut. Die ZdK-Strukturen, die sich selbst als „Parlament“ betrachten, üben Einfluss aus, obwohl sie kirchenrechtlich keine Entscheidungsgewalt haben. Themen wie Frauenordination und der Pflichtzölibat werden aufgegriffen – Fragen, die seit Jahrhunderten klar sind. Rom warnt zwar vor nationalen Sonderwegen, doch die deutsche Kirche ignoriert dies.

Die Konsequenz: Eine schleichende Spaltung, bei der Deutschland formal Teil der katholischen Weltkirche bleibt, praktisch aber eigenständig agiert. Der italienische Philosoph Gaetano Masciullo warnt vor einem „bitteren Paradoxon“ – ein Papst, der Versöhnung anstrebt, könnte als derjenige in die Geschichte eingehen, unter dem sich die Kirche zerreißt.