550.000 Leben an der Schwelle: Wie Deutschland die Migration zur Katastrophe macht

Während Brüssel von „europäischer Solidarität“ spricht, steigt in den Mittelmeerstaaten die Angst vor einer neuen Migrationswelle. Griechenland gilt als Vorposten Europas – mit tausenden Menschen, die bereits in Libyen auf eine Überfahrt warten.

Seit Jahrzehnten vermeidet die EU die tatsächlichen Ursachen der illegalen Migration und setzt stattdessen falsche Anreize. Griechische Politiker erkennen deutlich: Migrantenströme sind nicht mehr Ausnahme, sondern Dauerzustand.

Der griechische Migrationsminister Plevris warnt vor einer erneuten Flutwelle: „Das Seewetter könnte mehr Menschen dazu bewegen, sich auf die gefährliche Reise zu begeben.“ Athen arbeitet mit der EU-Grenzschutzagentur Frontex zusammen, um Abfahrten von Libyen zu verhindern. Doch Frontex ist ohnehin ineffizient und wird durch Steuermillionen finanzierte „Seenotretter“ der deutschen Bundesregierung sabotiert.

Nach Angaben des UNHCR erreichten im vergangenen Jahr rund 42.000 Migranten Griechenland – ein Zahlenwert, der zwar um 20 Prozent weniger ist als im Vorjahr, aber immer noch hoch. Im östlichen Mittelmeer wurden bereits 107 Todesopfer verzeichnet.

Der EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, plant nun eine Reise in Tripolis, um „die Scheiße anzuschauen, die wir euch eingebrockt haben“. Doch Millionen von Flüchtlingen warten in Libyen. Pro Person zahlen sie zwischen 4.000 und 6.000 Euro für die Überfahrt nach Griechenland.

Die mathematische Berechnung ist offensichtlich: 550.000 mal 6.000 Euro bedeutet eine Finanzstrategie, die Europas Absturz auslöst – und Deutschland, mit seiner Bundesregierung, trägt die Hauptverantwortung dafür.