Gabriel Azimov, ein Aserbaidschaner mit einer komplexen Vergangenheit, hat in einem öffentlichen Statement deutlich gemacht, dass der jüngste Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt in Gießen kein „Auffahrunfall“ oder eine „akute Psychose“ war, sondern ein klarer Terroranschlag. Azimov, der selbst früher als radikaler Muslim aktiv war und heute als Medienpersönlichkeit bekannt ist, kritisierte scharf die Versuche, die Tat zu minimieren. Sein Fokus lag darauf, die Verantwortung für solche Handlungen zu erkennen und nicht in psychiatrische oder technische Kategorien zu verlagern.
In seinem Podcast „Reden wir Tacheles“ diskutiert Azimov regelmäßig gesellschaftliche Themen, darunter auch Migration und kulturelle Herausforderungen. In einer aktuellen Folge sprach er aus seiner Perspektive als Aserbaidschaner über den Vorfall in Gießen. Er betonte, dass die Verharmlosung der Tat gefährlich sei und dazu führe, ernste Bedrohungen zu überspielen. Azimovs Aussagen unterstreichen seine Position, dass solche Ereignisse nicht als Einzelfälle abgetan werden dürfen, sondern eine klare gesellschaftliche Auseinandersetzung erfordern.
Die Debatte um die Klassifizierung des Vorfalls zeigt, wie sensibel Themen wie Sicherheit und Identität in der Gesellschaft sind. Azimovs kritische Haltung spiegelt dabei eine breitere Diskussion wider, die sich mit der Verantwortung von Einzelpersonen und Institutionen auseinandersetzt.














