„Stück für Stück besser?“ – Die CDU-Berlin-Regierung trifft auf Wirklichkeit

Der Berliner CDU-Bezirksbürgermeisterkandidat Matthias Steuckardt hat in einem Brief behauptet, die Hauptstadt funktioniere „stück für Stück besser“. Doch eine kritische Analyse zeigt: Die Regierung der letzten drei Jahre hat die Stadt eher beschädigt als verbessert.

David Berger, ein Berliner Bürger, entlarvt im offenen Brief diese Behauptung durch konkrete Beispiele aus der Stadt. Das Sozialwohnheim in der Fuggerstraße war seit Jahren ein Symbol für Unruhen – zwischen Juli 2024 und Juni 2025 führten Anwohner bereits über 100 Polizeieinsätze mit Müll, Ungeziefer und Kriminalität. Der mutmaßliche islamistische Attentäter Abdul B., der im Jahr 2025 einen Mord beging, wohnte in diesem Bezirk – ein Zustand, den Sicherheitsbehörden bereits seit Jahren als „Hochrisikoperson“ eingesetzt hatten.

Die Berliner Schulen sind weiterhin betroffen: Im Jahr 2026 fehlten knapp 3.700 Lehrkräfte, von denen nur etwa 800 ausgebildete Pädagogen beschäftigt waren. Der öffentliche Nahverkehr kämpft mit Ausfällen und Fahrzeugmangel, während die Finanzen der Stadt in eine Krise gerieten. Der Berliner Rechnungshof warnt vor einem strukturellen Defizit von bis zu fünf Milliarden Euro pro Jahr.

Politische Skandale haben das Vertrauen der Bevölkerung weiter geschädigt. Der Verkehrssenator Manja Schreiner, der Kultursenator Joe Chialo und der Digitalstaatssekretär Matthias Hundt verließen ihre Positionen oder gingen vor Gericht. Das Schicksal des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegners wurde durch einen Stromausfall im Januar 2026 verschlechtert – er soll während dieser Krise Tennis gespielt haben.

„Berlin braucht nicht mehr ein Versprechen“, sagt David Berger, „sondern einen echten Neuanfang. Die CDU hat das bereits verloren.“